Wissenswertes

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Was ist eine Turnerschaft?

Eine Turnerschaft ist eine Art von Studentenverbindung, die aus den Akademischen Turnvereinen hervorgegangen ist und insbesondere dem Sport (früher: "Turnen" als Oberbegriff für Sport allgemein) positiv gegenübersteht.

Turnerschaften sind in der Mehrzahl pflichtschlagend und allesamt farbentragend, einige wenige Turnerschaften sind seit den 1970er Jahren nur noch fakultativ schlagend.

Dachverband der Turnerschaften war vor dem 2. Weltkrieg der Vertreterconvent (VC). Tagungsort war Bad Blankenburg im Thüringer Wald. 1950 hat sich der ehemalige Vertreterconvent mit dem Dachverband der Landsmannschaften zum Coburger Convent (CC) zusammengeschlossen.

admin – Sa, 03/06/2006 – 18:03

Was ist eine Studentenverbindung?

Eine Studentenverbindung oder auch Studentenkorporation ist ein Verband von derzeitigen und ehemaligen Studenten einer Universität, Hochschule, Fachhochschule oder ähnlichen Institutionen, der Brauchtum und gewachsene Traditionen pflegt. In Österreich und der Schweiz bezeichnen sich auch Schülerverbindungen so.

Aufgrund der großen Unterschiede zwischen den einzelnen Arten von Verbindungen gibt es neben dem Lebensbundprinzip und dem Conventsprinzip (Basisdemokratie) nur wenige Merkmale, die allen Verbindungen gemein sind.

admin – Sa, 03/06/2006 – 17:29

Geschichte der Studentenverbindung

Studentenverbindungen im heutigen Sinne entwickelten sich an deutschsprachigen Universitäten seit etwa 1800. Aus dem 18. Jahrhundert wurde auch das studentische Fechten übernommen, weitergeführt und im Laufe des 19. Jahrhunderts zur Mensur weiterentwickelt.

Entstehung der frühen Corps

Die Corps, die früheste Form der heutigen Verbindungen, verbanden gegen Ende des 18. Jahrhunderts äußere Elemente der Orden - straffes Reglement, verbindliche Zusammengehörigkeit, geheime Identitätsymbole - mit denen der alten Landsmannschaften - lateinische Landesnamen, farblich einheitliche Kleidung (Vorläufer der Couleurs). Das Streben nach Verbindlichkeit und demokratischen Strukturen im Sinne des deutschen Idealismus legte den Grundstein für die Entwicklung der für den deutschen Sprachraum typischen Studentenverbindungen.

admin – So, 03/06/2007 – 17:59

Aufbau einer Studentenverbindung

Die Aktivitas und das Conventsprinzip

Eine Verbindung gliedert sich in studierende und berufstätige Mitglieder. Die Aktivitas (bei Corps: Corpsburschen-Convent) ist die Organisationsform der studierenden Mitglieder. Sie ist meist als nicht eingetragener Verein organisiert, der nicht rechtsfähig ist. Die Mitglieder treffen ihre Entscheidungen demokratisch in Conventen. Sie wählen dort in jedem Semester einen Vorstand (häufig Chargia genannt), der sich meist aus drei „Chargierten“ oder „Chargen“ zusammensetzt, und den „Fuchsmajor“, der für die Neulinge (Füchse) verantwortlich ist. Alle Amtsinhaber können jederzeit, auch kurzfristig, abgewählt werden.

admin – So, 03/06/2007 – 17:55

Verbindungsarten

Es gibt unterschiedliche Formen studentischer Korporationen. Am häufigsten findet man an Universitäten heute

  • Katholische und christliche Studentenverbindungen,
  • Corps,
  • Burschenschaften,
  • Landsmannschaften,
  • Turnerschaften,
  • musische Studentenverbindungen.

Darüberhinaus gibt es Hochschulverbindungen an Orten ohne eigene Universitäten.

  • Ferialverbindungen

Diese Verbindungsarten unterscheiden sich beträchtlich durch ihre Prinzipien, ihre Geschichte und spezifischen Gebräuche. Trotz aller Vielfalt treten bestimmte Formen besonders häufig auf, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind. Diese enthält jedoch nicht alle Dachverbände und keine dachverbandsfreien Verbindungen. In der Liste der Dachverbände von Studentenverbindungen findet man ferner die erloschenen und heute noch aktiven Dachverbände und ihre Merkmale.

admin – So, 03/06/2007 – 17:50

Überblick über Studentenverbindung

In Studentenverbindungen gestalten Studenten ihre Studienzeit in einer organisierten Gemeinschaft.

Ihre wichtigste Gemeinsamkeit ist das von den Korporationen so bezeichnete Lebensbundprinzip: Aktive wie nichtaktive Mitglieder sollen ihrer Verbindung lebenslang verbunden bleiben. Das Ziel ist es, Kontakte und Freundschaften zwischen den Generationen zu ermöglichen, die der Vernetzung dienen. Kritiker sehen darin eine Form berufsfördernder "Seilschaftsbildung".

Eine der wichtigsten Gemeinsamkeiten aller studentischen Korporationen ist das Conventsprinzip, ein Organisationskonzept geprägt von Autonomie und basisdemokratischer Entscheidungsfindung.

admin – So, 03/06/2007 – 17:38

Zitate-Sammlung

Eine Liste bekannter Zitate über Ehre, Freiheit, Freundschaft und Vaterland.

admin – So, 03/06/2007 – 13:43

Der allgemeine deutsche Biercomment

Allgemeiner deutscher Bier-Comment

admin – So, 25/03/2007 – 16:22

Mitternachtsschrei

Hier findet Ihr den Mitternachtsschrei, das Bergmannslied und die Fakultätsstrophen.

admin – Do, 18/01/2007 – 12:37

Fuxenstunde

Der Fux hat sich während seiner Fuxenzeit mit den unten aufgelisteten Gebieten zu beschäftigen und muss seine Kenntisse an der Fuxenprüfung unter Beweis stellen. Der Fuxmajor hält einmal pro Woche eine Fuxenstunde, in der die Themen ausführlich besprochen werden.
admin – Di, 16/01/2007 – 13:56
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