Mitternachtsschrei

Hier findet Ihr den Mitternachtsschrei, das Bergmannslied und die Fakultätsstrophen.

Mitternachtsschrei

Freunde der späten Stunde, Hört meinen mahnenden Schrei, verjubelt in fröhlicher Runde, ging wieder ein Festtag vorbei.

Verjubelt, verqualmt und versoffen, so wie sich das eben gehört, steht nun der Himmel uns offen, denn der Kreislauf ist wieder entstört.

Nun rollt in den Adern uns wieder polizeiwidrig, feurig das Blut, und mit dem Crescendo der Lieder steigt hormonengestärkt uns der Mut.

Zur mitternächtlichen Stunde wiederholt sich das ewige Wunder Gambrinus betagte Runde wird wieder jugendlich munter.

Drum laßt uns der Alten gedenken, die einst jeden Kult erfanden, und nachts in allen Schänken zum Clausthaler Mitternachtsschrei sich bekannten.

Nach uralt, uralt hergebrachter Sitte erschallt zur mitternächtlichen Stunde der Clausthaler Mitternachtsschrei!

HUUII !!!

Urväter Art sind wir entsprossen, wehrhafte, wahrhafte Wallhallsgenossen. Verächter des kärglichen Zwergengeschlechts, die mit ihrem verkorksten Magen nur Milch, oder allenfalls Selterswasser vertragen.

PFUII!!!

Für uns aber ist das nichts!

Nein, gar nichts !

Drum Freunde, laßt uns die Methörner schwingen, und mit Jubelgesang gen Himmel anklingen, auf daß in vielen tausend Jahren, die Köhler im finstersten Harzwald noch sagen: "Wetter auf, die soffen schön"

Guten morgen allerseits!

Guten morgen!!!

Der neue Tag soll uns nicht nüchtern sehen ... es ertönt das Bergmannslied.

Das Bergmannslied

Glück auf! Glück auf! - Der Steiger kommt

1. Glück auf! Glück auf!
Der Steiger kommt!
|: Und er hat sein helles Licht
Bei der Nacht, :|
|: Schon angezündt. :|

2. Hat's angezünd't,
Es gibt ein'n Schein,
|: Und damit so fahren wir
Bei der Nacht :|
|: Ins Bergwerk nein. :|

3. Ins Bergwerk ein,
Wo Bergleut sein
|: Wir hau'n das Silber fein,
Bei der Nacht :|
|: Aus Felsenstein. :|

3a. Die Bergleut sein
So hübsch und fein,
|: Und sie graben das Silber und das Gold
Bei der Nacht, :|
|: Aus Felsenstein:|

4. Aus Felsenstein
Hau'n wir das Gold;
|: Dem schwarzbraun' Mägdelein,
Bei der Nacht, :|
|: Dem sein wir hold. :|

4a. Der eine gräbt Silber,
Der andere Gold
|: Und dem schwarzbraunen Mägdelein
Bei der Nacht,:|
|: Dem sein sie hold.:|

5. Ade, nun ade,
Lieb' Schätzelein!
|: Und da drunten in dem tiefen Schacht
Bei der Nacht, :|
|: Da denk' ich dein. :|

6. Und kehr' ich heim
Zum Schätzelein,
|: So erschallt des Bergmanns Ruf
Bei der Nacht,:|
|: Glück auf! Glück auf! :|

Die Fakultätsstrophen

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